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Das war ein richtig
cooler Tag in Fürth.
In den frühen Morgenstunden fuhren wir mit 80 Leuten im Zug nach Fürth,
wo wir am Bahnhof im Shuttle-Bus ans Stadion fuhren. Unterwegs die
letzten Protest-Shirts vertickt und schonmal unsere neue Stellungnahme
verteilt.
Am Stadion gemütlich in den naheliegenden Getränkemarkt und dann
gemütlich zwei Stunden vorm Stadion in der Sonne gechillt. Erwähnenswert
sicherlich, dass die Bullen den ganzen Tag komplett zurückhaltend und
freundlich waren. Wohlgemerkt befanden wir uns im Freistaat?.
Absolut erfreulich, dass alle anwesenden Stadionverbotler mit ins
Stadion
durften. Sehr geile Sache!
Kontrollen gabs keine wilden und Zaunfahnen, Spruchbänder etc
kamen ungesehen ins Stadion.
Die Fahnen heute wieder auf Protest getrimmt und dann sammelten wir uns
hinter
dem "Wir bleiben Wir" Banner.
Vor dem Anpfiff den restlichen Reutlinger zusätzlich noch einen
aktuellen Fansmedia Flyer verteilt um auch hier ein bisschen Werbung zu
betreiben.
Zum Einlaufen folgendes Spruchband an alle, die sich angesprochen fühlen
wollen:
?Denn nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich im
offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN!
(Kurt Tucholsky).
Darf gleichzeitig als Ermutigung an alle Ultras verstanden werden. Da
zeitgleich zum Spiel, vor der Landtagswahl im Freistaat, eine
Anti-Beckstein-Demo in Fürth stattfand, wollten wir auch dazu unseren
Senf geben, mit folgendem Banner: ?Beckstein stürzen Bayern
demokratisieren.
Auswärts geben wir ja weiterhin Gas und das wurde heute wirklich
eindrucksvoll bewiesen. Dank motiviertem Haufen und leerem Stadion
hatten wir akustisch absolut die Oberhand. Bin mir sicher, dass die
Geschäftsführung auf der Bank und der Tribüne den Unterschied zu den
Heimspielen gemerkt haben.
Hat heute wirklich Spaß gemacht und ich bewerte uns mit einer guten 2-3,
wobei die zweite Halbzeit konditionsbedingt etwas weniger intensiv
durchgetanzt wurde. Das Spiel komplett für die Tonne, auf beiden Seiten
keine Einzige wirklich Torchance.
Da das sportliche ja momentan etwas in den Hintergrund gedrängt wurde
zeigten wir nach Schlusspfiff noch eine letzte Tapete für die Mannschaft
und bedankten uns für ihr Verständnis bezüglich des Heimboykotts.
Fürth war auch mit 20 Leuten anwesend und kräftig am wedeln und bewegen.
Außer Rhythmischem getrommel haben wir nix gehört, aber das wollen wir
bei der Zweitvertretung mal nicht so eng sehen.
Danke für die aufmunternden Gesänge!
Gäste: zwölf grün-weiße aus Saint City
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