Heimspiel gegen
Siegen. Eine Begegnung, die in der Vergangenheit nur durch
primitivstes Verhalten der Gegner auffiel. Vor dem Spiel liefen
leider einige geplante Dinge schief und am Stadion war
Bullenterror ohne Ende angesagt. Das Ganze eskalierte am Ende
fast und aufgrund einiger Entscheidungen vom (völlig
inkompetenten) Sicherheitschef und den Bullen hätte es heute um
ein Haar einen Supportboykott gegeben.
Dank vermittelnden Tönen von Vereinsoffiziellen und Diplomaten
aus Reihen der Szene E konnte dies nochmal abgewendet werden,
doch Diskussionsbedarf besteht sicherlich! Letztendlich war
trotzdem alles erlaubt, aber ein fader Beigeschmack bleibt mit
Sicherheit bestehen.
Im Block E gab es zum Intro nur ein R.I.P. Gabriele Banner, das
eigentlich vom Sicherheitschef verboten worden war und eine
einsame schwarze Schwenkfahne. Im Anschluss daran war die
Stimmung wie immer recht gut, allerdings wurde es nur selten
richtig laut, woran das auch immer liegen mag...
Während dem Spiel wurde noch je eine Tapete für die roten
Münchner und für unseren schwarzen Rollstuhlpiloten gezeigt.
Leider gelang unserer Mannschaft trotz 60 Minuten Überzahl nicht
mehr als ein später Ausgleichstreffer.
Die Gäste waren zahlreicher und lauter vertreten als im Vorjahr,
brachten aber außer Anti-Ultra-Gepöbel und Youtube-Gesängen
kombiniert mit einer Portion weissem Rauch nicht viel
ansehnliches. Auch die Gummipuppe fand sich nicht mehr in ihrem
Gepäck. |
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