Wichtiger Sieg im 6-Punkte
Spiel gegen den direkten Konkurrenten aus Degerloch! Bei
Kaiserwetter und Saison-Rekordkulisse von 6.000 Zuschauern
konnte unsere Mannschaft die Kickers in einem Kampfspiel mit
3:1 niederringen.
Der Block E war mal wieder
akzeptabel gefüllt und viele Aktivisten folgten unserem
Aufruf und erschienen in Rot gekleidet. Zum Intro wurde das
Bild noch mit roten Fahnen, Ballons und Wurfrollen
vervollständigt. Nicht spektakulär, aber eine angenehme,
farbenfrohe Abwechslung im schwarzen Windbreaker-Alltag
Ultradeutschlands.
Im Spielverlauf war die
Stimmung an der Kreuzeiche sensationell, teilweise stand die
komplette Tribüne und auch die Gegengerade war zu
Wechselgesängen motiviert. Zusammen mit der kämpferischen
Leistung der Mannschaft ein absolut unvergesslicher
Fußballnachmittag. Wenn jetzt noch in Elversberg nachgelegt
werden kann, steht der SSV wieder gut da im Rennen um die
dritte Liga. Während dem Spiel gab es noch einige
Spruchbänder. Unter Anderem: „Fußballhauptstadt Berlin: Im
Olympiastadion und an der alten Försterei - Ausgesperrte
immer bei uns.“ Als Solidaritätsbekundung für München beim
Pokalfinale und Dynamo beim Union-Gastspiel. Dazu noch ein
verspäteter Glückwunsch an St Pauli mit einem Spruchband,
das im Vorfeld mehrfach den Weg ins Stadion nicht finden
durfte.
Der Gästeanhang blieb einmal
mehr blass. Die 30km Anreise der Blauen Bomber und ihrer
Regensburger Freunde fand im Bus statt. Die große Masse im
Gästeblock konnte außer beim Ausgleichstor nie zum Mitmachen
animiert werden. Meist kasperten nur geschätzte 50
Schwarzgekleidete im unteren Blockbereich umher.
Etwas vermiest wurde die gute Laune einmal mehr vom
Aktionismus unserer Freunde in Grün, die uns sowohl am
Spieltag selbst, als auch bereits unter der Woche nicht in
Ruhe lassen wollten. Die Krönung bestand darin, dass Leute
mit der Ansage, sie hätten Stadionverbot, herausgefischt,
später wieder in den Block entlassen wurden, da es sich
angeblich um irgendeine Art von „Irrtum“ handelte.
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