Zum ersten Heimspiel
gab es am heutigen Samstag gegen Kassel im Block E eine
Choreo zu bestaunen. Die Tatsache, dass der SSV
Reutlingen in den vergangen Jahren oft von vielen Leuten
bereits für tot erklärt wurde, nun ein weiteres mal am
Anfang einer Saison steht und einmal mehr ein schwer zu
erreichendes Ziel vor Augen hat, führte uns zu der Idee,
diesem Thema eine Aktion zu widmen.
So steht unter dem Motto "Totgesagte Leben Länger" ein
Toter am Rand des Block E, trägt seinen eigenen Sarg auf
der Schulter und betrachtet die düstere Szenerie des
schwarz verhüllten Blocks.
Im darauf folgenden Bild werden die einzelnen Vereine
der Liga von den Totgesagten an die Hand genommen und
zum Tanze gebeten. Passend zur Darstellung und zum
entsprechenden Spruchband verwandelte sich auch der
Block in ein tanzendes Fahnenmeer |
Auf der Heimseite hatte
sich heute trotz Ferienzeit ein ansprechender Haufen
Supportwilliger eingefunden und das Team wurde über das
ganze Spiel gut unterstützt. Sicher ist die Leistung
noch ausbaufähig, aber zufrieden darf man durchaus sein.
Leider reichte es der Mannschaft auf dem Platz nur zum
zweiten 0:0 im zweiten Saisonspiel.
Auf Kassler Seite war eine Busladung angereist. Im
Gästeblock waren einige Zaunfahnen zu sehen und auch
akkustisch waren die Nordhessen ab und zu vernehmbar. |
In den Darstellungen von
Totentänzen sollte unter dem Eindruck des "schwarzen Todes" im
Mittelalter den Menschen die Vergänglichkeit des irdischen
Daseins vor Augen geführt werden. In den Darstellungen wurden
Mitglieder aller Stände, vom hohen Adel und Klerus bis zu
einfachen Bauern vom Tod zum endgültigen Tanz gebeten. Solche
Bilderfolgen gab es seit den Pestepedemien des Mittelalters in
Klöstern und Kirchen in ganz Europa zu sehen. |